Nach dem Urlaub: Tipps für ein sicheres Lebensmittel

Nach dem Urlaub: Tipps für ein sicheres Lebensmittel (Bild vergrößern)
Bild zur Meldung: Nach dem Urlaub: Tipps für ein sicheres Lebensmittel

Köthen (Anhalt), 11.08.2026

 

Nach dem Urlaub: Tipps für ein sicheres Lebensmittel

 

Stagnationswasser entsteht, wenn Leitungssysteme über Stunden oder länger kein Wasser führen / Wie man gesundheitliche Nachteile vermeiden kann

 

Wenn Wasser über Stunden oder sogar mehrere Tage und Wochen ungenutzt im Leitungssystem verbleibt, spricht man von Stagnationswasser. Für die menschliche Gesundheit kann das gefährlich werden, weil sich im Wasser zum Beispiel Bakterien bilden können, wodurch die Qualität des Lebensmittels beeinträchtigt werden kann. 

 

Ronny Dallmeier ist Regionalleiter bei der MIDEWA Wasserversorgungsgesellschaft in Mitteldeutschland mbH und weiß, wie man Stagnationswasser in der Hausinstallation - also zwischen dem Wasserzähler und den Entnahmestellen in Wohngebäuden - am besten vermeiden kann. Während sich die MIDEWA um das öffentliche Netz kümmert, das an der Grundstücksgrenze oder am Wasserzähler endet, sind die Grundstückseigentümer für die Hausinstallation selbst verantwortlich - und damit auch für die Vermeidung von Stagnationswasser. 

 

In welchen Situationen kommt Stagnationswasser vor? 

 

Das kann man nicht pauschal sagen. Allerdings ist die Urlaubszeit prädestiniert dafür. Die Menschen verreisen und zu Hause wird über einen längeren Zeitraum kein Wasser benötigt. Wenn man zurückkehrt und Trinkwasser zum Beispiel zum Abwaschen von Obst und Gemüse oder auch zum Zähneputzen nutzen möchte, sollte man ein paar einfache Dinge beachten, um gesundheitliche Nachteile zu vermeiden und ein sicheres Lebensmittel zu bekommen. 

 

Was genau sollte man beachten? 

 

Besonders nach längerer Abwesenheit ist es wichtig, das Wasser mindestens fünf Minuten lang laufen zu lassen. Je länger die Leitung ist, desto länger sollte man das Wasser laufen lassen. Damit ist der vollständige Austausch des Trinkwassers in der Hausinstallation gewährleistet und die Gefahr einer Qualitätseinschränkung gebannt. Zu beachten ist das etwa nach dem Sommerurlaub - oder auch in den Schulen nach den sechswöchigen Ferien. Ist Stagnationswasser nur im Sommer ein Phänomen? Das ist ein permanentes Thema und vollkommen unabhängig von der Jahreszeit. Außerdem trifft es nicht nur auf Hausinstallationen zu. Wenn die Abnahme von Trinkwasser unter ein bestimmtes Maß sinkt, müssen wir als Wasserversorger auch im öffentlichen Netz Vorkehrungen treffen, um die Trinkwasserqualität für unsere Kunden zu gewährleisten. In dem Fall spülen wir das Netz intensiv und präventiv, damit Keime und Bakterien erst gar keine Chance haben. Das ist zu Hause nicht anders. 

 

Mehr darüber ist auf der Internetseite der MIDEWA im Menüpunkt "Service" unter "Fragen und Antworten" zu finden: www.midewa.de/service/fragen-und-antworten/.

 

 

Die MIDEWA Wasserversorgungsgesellschaft in Mitteldeutschland mbH mit Sitz in Köthen (Anhalt) wurde 1996 gegründet. Seit 1999 ist die Veolia Wasser Deutschland GmbH mit 25,1 Prozent als strategischer Partner an der MIDEWA beteiligt. Im südlichen Sachsen-Anhalt versorgt die MIDEWA über 295 000 Einwohner in 57 Städten und Gemeinden mit Trinkwasser. Es gibt zwei Niederlassungen und zehn Standorte in den Regionen Anhalt-Fläming, Mansfelder Land-Querfurter Platte und Saale-Weiße Elster. Die MIDEWA engagiert sich außerdem in den Bereichen öffentliche Beleuchtung, Fernwärmeversorgung und Grundwassersanierung, ist darüber hinaus Partner von Verbänden in der Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung und verfügt mit der Tief- und Erdbau Plus GmbH über eigenes Tiefbau-Know-how. Die hundertprozentige MIDEWA-Tochter INFRA Service Sachsen-Anhalt GmbH kümmert sich um den Betrieb von Sport- und Freizeitanlagen, wie der Köthener Badewelt und der Volksschwimmhalle Gräfenhainichen. Mehr Informationen unter www.midewa.de, service.veolia.de, www.veolia.de, www.tue-bau.de, www.koethener-badewelt.de und www.schwimmhalle-graefenhainichen.de 

 

Kontakt: 

Alexandra Müller – Pressesprecherin 

MIDEWA Wasserversorgungsgesellschaft in Mitteldeutschland mbH 

Postanschrift: 

Bahnhofstraße 13, 06217 Merseburg 

Telefon: 03496 3088-0 

Telefax: 03461 352-325 

E-Mail: