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Pokalkrimi im Wolfsbau: Geiseltaler Wölfe ziehen denkbar knapp weiter

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Bild zur Meldung: Pokalkrimi im Wolfsbau: Geiseltaler Wölfe ziehen denkbar knapp weiter

Die Geiseltaler Wölfe stehen nach einem packenden Pokalkrimi gegen Grün-Weiß Langendorf in der nächsten Runde des Pauly DKBC-Pokals. Mit 5:3 Mannschaftspunkten und 3642:3608 Kegeln behielten die Gastgeber hauchdünn die Oberhand. Dabei gewannen die Gäste die Satzwertung mit 14:10 – ein Umstand, der am Ende beinahe noch entscheidend geworden wäre.

 

Im Starttrio traf Robert Heydrich auf den ehemaligen Wölfe-Spieler Marco Klein. Nach einem starken Auftakt wechselten sich Satzgewinne und -verluste ab. Über die Gesamtkegelzahl setzte sich Heydrich schließlich mit 626:590 durch. Udo Volkland machte gegen Sebastian Hartmann mit drei gewonnenen Bahnen früh alles klar und glänzte mit 636:571 Kegeln. Benjamin Leese geriet gegen Jonas Walter zunächst mit 0:2 Sätzen in Rückstand, kämpfte sich aber eindrucksvoll zurück. Trotz fehlerfreier 594 Kegel ging der Mannschaftspunkt bei 2:2 Sätzen knapp an Walter (598).

 

Damit übergaben die Wölfe mit einer 2:1-Führung und komfortablen 97 Kegeln Vorsprung an das Schlusstrio. Doch aus dem vermeintlich ruhigen Kegelnachmittag wurde ein echter Krimi.

 

Hannes Meske startete gegen Christoph Schmidt furios und spielte mit 181 Kegeln die beste Einzelbahn des Tages. Schmidt ließ sich davon nicht beeindrucken, entschied die folgenden drei Sätze für sich und erzielte mit überragenden 669 Kegeln den Tagesbestwert. Meske hielt mit starken 636 Kegeln dagegen. Parallel fand Tim Saalbach gegen Tobias Schröder nicht zu seinem Spiel. Nach zwei verlorenen Sätzen brachten die Wölfe Max Mittag, der um wenige Kegel besser spielte. Der Mannschaftspunkt ging mit 549:580 Kegeln an die Gäste.

 

Alles hing damit am Duell zwischen Sandro Stacke und Sebastian Sitter. Stacke musste den ersten Satz abgeben, glich auf der zweiten Bahn aus und verlor den dritten Durchgang. Auf der Schlussbahn brauchte er deshalb zwingend den Satzgewinn und mehr Gesamtkegel. Mit starken Würfen in die Vollen kämpfte er sich heran und zog zwischenzeitlich vorbei. Vier Würfe vor Schluss schien der entscheidende Punkt sicher, doch Sitter meldete sich mit zwei Neunern zurück. Sein letzter Wurf brachte eine Acht – ein Kegel blieb stehen. Stacke behielt beim Abräumen die Nerven und gewann sein Duell denkbar knapp mit 601:600 Kegeln bei 2:2 Sätzen.

 

Damit war der 5:3-Pokalsieg perfekt. Ohne Stackes´s hauchdünnen Mannschaftspunkt hätte es 4:4 gestanden – und die Langendorfer wären aufgrund ihrer höheren Satzpunktzahl von 14:10 in die nächste Runde eingezogen.

 

Kapitän Robert Heydrich zeigte sich nach der Partie erleichtert, aber selbstkritisch: „Wir sind glücklich, dass wir den Einzug in die nächste Pokalrunde klarmachen konnten. Diesen Sieg nehmen wir gerne mit. Dennoch war es nicht die starke Mannschaftsleistung, die wir für unsere kommenden Aufgaben benötigen. Wir schaffen es aktuell noch nicht, unser gesamtes Niveau abzurufen. Umso wichtiger ist dieser Erfolg. Jetzt sind wir gespannt, welchen Gegner uns die Losfee beschert.“

 

Bereits am 30. Oktober um 12 Uhr geht es für die Wölfe in der Bundesliga beim TSV Denkendorf nahe Stuttgart weiter. Dort sollen wichtige Punkte her, um den Anschluss an die rettenden Tabellenplätze im Kampf um den Klassenerhalt nicht zu verlieren.

 

Ergebnisse im Einzelnen:

SV Geiseltal Mücheln – Grün-Weiß Langendorf 3642:3608 Kegel (5:3 MP; 10:14 SP)

Robert Heydrich – Marco Klein 626:590 Kegel (2:2 SP)

Udo Volkland – Sebastian Hartmann 636:571 Kegel (3:1 SP)

Benjamin Leese – Jonas Walter 594:598 Kegel (2:2 SP)

Hannes Meske – Christoph Schmidt 636:669 Kegel (1:3 SP)

Tim Saalbach / Max Mittag – Tobias Schröter 549:580 Kegel (0:4 SP)

Sandro Stacke – Sebastian Sitter 601:600 Kegel (2:2 SP)

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