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Geiseltal Die Folgen des Tagebaus

Mücheln -

Der Bergbausanierer Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) schreibt derzeit die Sicherung von 284 Filterbrunnen im gesamten früheren Tagebaugelände des Geiseltals aus.

Im aktiven Tagebaubetrieb wurden diese Filterbrunnen mehrere Jahrzehnte lang zur Wasserabsenkung errichtet, betrieben und wieder außer Betrieb genommen, teilt die LMBV dazu mit. Genau genommen waren es sogar weit mehr als 284. Am Ende wurden die Brunnen-Einbauten wie Rohrleitungen und Pumpen zwar entfernt, die verbliebenen Brunnenröhren aber nicht in jedem Fall verfüllt.

Manche Brunnen sind überbaggert worden. Andere sind heute vom Wasser der Geiseltaler Seen überdeckt. Im Zusammenhang mit dem beabsichtigten Ende der Bergaufsicht in diesen ehemaligen Tagebaubereichen und der Freigabe der Seen muss die LMBV jedenfalls jetzt zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit die Verfüllung - bergmännisch Verwahrung genannt - für die verbliebenen Röhren nachweisen.

Wie diese Sicherung zu erfolgen hat, ist genau vorgeschrieben. Sind die Brunnen an der Erdoberfläche noch sichtbar, müssen sie aufgebohrt und vollständig zum Beispiel mit Braunkohlenfilterasche verfüllt werden. Sind die früheren Brunnen-Standorte nicht mehr sichtbar, werden die Stellen mit Geogittermatten abgedeckt, um das etwaige Nachsacken des Hohlraums bis zur Oberfläche zu verhindern. Für Standorte in ökologisch sensiblen Bereichen wie Naturschutzgebieten, die die Öffentlichkeit auch nicht betreten darf, ist die Sicherung wiederum durch das Aufstellen eines Dreibocks geplant. Die aus Metall gefertigte und mit einem Signalfarbenanstrich versehene Rohrkonstruktion markiert dann den Brunnenstandort. Alle drei genannten Sicherungsverfahren stellen den aktuellen Stand der Technik dar, so die LMBV weiter. Bereits in den vergangenen Jahren wurden einzelne Brunnenstandorte etwa am Hafen Mücheln, am Hafen Braunsbedra, innerhalb beider Städte und zuletzt im Frühjahr 2016 in Beuna so verfüllt.

Bereits seit 2014 läuft die Planung für die Gesamtmaßnahme. Das habe aufwendiger Archivrecherchen und Besichtigungen im Gelände bedurft, heißt es in einer Pressenotiz. Nicht selten hätten sich nach all der Zeit Widersprüche zu Lage, Zustand und noch vorhandenem Gefahrenpotenzial der Brunnen ergeben. Der eingeschätzte Sicherungsbedarf, den die LMBV beim Bergamt zur Genehmigung eingereicht hat, musste mehrfach korrigiert werden.

Bei der jetzigen Ausschreibung der 284 zu verfüllenden Brunnen werde man naturschutzfachliche, eigentums- und genehmigungsrechtliche Belange natürlich berücksichtigen, betont der Bergbausanierer. Die Arbeiten sollen im kommenden Jahr durchgeführt werden.

An den noch nicht abschließend gesicherten Filterbrunnenstandorten könne eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit ausgeschlossen werden, weil diese von Securityleuten kontrolliert würden. (mz)

Quelle & LInk:

www.mz-web.de

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